Geschichte

Nach 160-jähriger Nutzung durch das Militär erhalten die Stadt Frauenfeld und damit der ganze Kanton Thurgau die einmalige Chance, ab dem Jahr 2023 das ganze Areal der Stadtkaserne als Impulsgeber für den ganzen Thurgau neu zu erfinden.

 

Frauenfeld ist seit vielen Jahrhunderten ein Marktort. Auch im ehemaligen, im Jahr 1512 erbauten Rathaus fand ein reges Marktleben statt: So befanden sich im Erdgeschoss Metzgerei, Schmalz- und Kaufhaus – und im ersten Stock neben dem grossen Ratssaal, der zeitweise der Tagsatzung diente, die Laube der Kürschner und Tuchhändler.

In den Jahren 1862/63 baute die Bürgergemeinde von Frauenfeld für die Schweizerische Eidgenossenschaft die Stadtkaserne sowie die Doppelreithalle mit zugehörigen Stallungen nach Plänen von Johann Joachim Brenner. Aufgrund seiner historischen, architektonischen und städtebaulichen Eigenschaften sowie seiner hervorragenden Stellung zwischen der Altstadt und dem Bahnhof ist das Ensemble ein bedeutendes Denkmal.

Die Stadtkaserne und die zugehörigen Bauten gelten als wichtiger und Identität stiftender Ort, mit einer Ausstrahlung weit über den Kanton Thurgau hinaus – und können ab 2023 als MARKT THURGAU das innovative Schaufenster für Thurgauer Produkte, Dienstleistungen und Ideen werden.

Ein Ort für den ganzen Kanton, direkt am Tor zum Thurgau gelegen.